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	<title>Merlot &#8211; Le Roux Vins</title>
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	<description>Sip the essence of excellence.</description>
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	<title>Merlot &#8211; Le Roux Vins</title>
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		<title>Le Volte dell&#8217;Ornellaia 2021, Tenuta dell&#8217;Ornellaia, Magnum 1.5 L</title>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 06:21:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span style="color: #800000;"><strong>Le Volte dell'Ornellaia 2021, Tenuta dell'Ornellaia, Magnum 1.5 L - </strong></span>Vier Meilen vom Mittelmeer entfernt, auf den Hügeln von Bolgheri an der toskanischen Küste, liegt ein Weingut, das Antonio Galloni einmal dazu brachte, folgendes zu sagen: "Die Weine von Ornellaia haben es nie versäumt, mir buchstäblich Schauer über den Rücken zu jagen." Le Volte ist der dritte Wein des Hauses — konzipiert als unmittelbar zugängliches, frühreifes Gegenstück zum legendären Ornellaia. Und doch: In einem Jahr wie 2021, das von Kennern als eines der grössten toskanischen Jahrgänge der letzten Jahrzehnte bezeichnet wird, ist Le Volte kein "kleiner Wein". Es ist ein Wein, der die gesamte DNA von Ornellaia trägt — Grosszügigkeit, Struktur, mediterraner Charakter — und ihn in einem Format präsentiert, das keine Zeremonie braucht. In einer 1,5-Liter-Magnum reift er langsamer, tiefer, länger — das ideale Format für einen Wein, den man heute öffnen, morgen wieder öffnen und übermorgen noch mehr geniessen kann.
<h3 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><span style="color: #800000;"><strong>Wie schmeckt er?</strong></span></h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Im Glas ein tiefes Rubinrot mit violetten Reflexen — jung, lebendig, ausdrucksstark. Die Nase ist verführerisch reich: Cassis, schwarze Kirsche, Damson-Pflaume, Brombeere — ergänzt von Zedernholz, Veilchen, Rosenblüte, Salbei und fünf Gewürzen. Mit Luft erscheinen Noten von getrockneten Kräutern, Balsamico, schwarzen Oliven und einer feinen Schokoladenerde. Am Gaumen mittelkräftig bis vollmundig, mit lebendiger Säure und seidigen, polierten Tanninen — der Angriff ist grosszügig, das Mittelteil dicht und aromatisch, der Abgang lang und würzig. Antonio Galloni beschrieb den 2021er als "einen der reichsten Le Volte, den ich je verkostet habe" — potent, tiefgründig, ohne seine natürliche Zugänglichkeit zu verlieren.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Trinktemperatur:</strong> 17–18 °C ·
<strong>Trinkfenster:</strong> jetzt bis 2029, optimale Phase 2025–2027</p>

<h3 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><span style="color: #800000;"><strong>Perfekt für</strong></span></h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Ein spontanes, festliches Abendessen. Das opulente, mediterrane Profil harmoniert wunderbar mit einem Entrecôte vom Holzkohlengrill, einer geschmorten Rinderbacke mit Polenta, Ente mit Kirschen und Balsamico, oder einem Hartweizenpasta-Gericht mit reichhaltiger Fleischsauce. In der Magnum — der ideale Wein für einen grossen Tisch.</p>

<h3 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><span style="color: #800000;"><strong>Die Profis sind sich einig...</strong></span></h3>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Antonio Galloni von Vinous vergab 89 Punkte und nannte den 2021er "einen der reichsten Le Volte, den ich je verkostet habe — potent und tiefgründig." Der Wine Enthusiast bewertete ihn mit 91 Punkten für seine "kirsch- und granatapfelreiche Nase mit herzhafter Würze." Goedhuis bezeichnete ihn als "eines unserer Trinker-Weine des Jahres" mit "Eleganz und Haltung, die für einen wirklich überragenden Jahrgang sprechen." Der Kritikerdurchschnitt liegt bei 91 Punkten.</p>

<ul class="[li_&#38;]:mb-0 [li_&#38;]:mt-1 [li_&#38;]:gap-1 [&#38;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&#38;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Was ist es?</strong> Der dritte Wein von Italiens ikonischstem Super-Tuscan-Weingut — zugänglich, opulent und sofort verführerisch, im idealen Magnum-Format.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Von wo?</strong> Toskana, Italien (IGT Toscana) — Bolgheri, Maremma.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Trauben?</strong> Ca. 65% Merlot, 20% Sangiovese, 12–14% Cabernet Sauvignon — separat in Stahltanks vinifiziert, 10 Monate in Barriques und Zementiertanks gereift.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Schmeckt nach?</strong> Cassis, schwarzer Kirsche, Brombeere, Zedernholz, getrockneten Kräutern, schwarzen Oliven und feiner Schokolade.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Bewertung?</strong> 91/100 Wine Enthusiast · 89/100 Antonio Galloni, Vinous.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Format:</strong> Magnum (1,5 L) — das ideale Format für langsame, anmutige Reifung und grosse Tafeln.</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Le Volte dell&#8217;Ornellaia 2021, Tenuta dell&#8217;Ornellaia, Magnum 1.5 L</span></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Tenuta dell&#8217;Ornellaia: El Dorado am toskanischen Meer</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Es gibt in der Weinwelt Bezeichnungen, die sich festsetzen. &#171;Italiens First Growth.&#187; &#171;Das Lafite der Toskana.&#187; &#171;El Dorado.&#187; Ornellaia hat alle diese Namen erhalten — und keine davon ist übertrieben.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Die Geschichte beginnt nicht mit einem Weingut. Sie beginnt mit einem Traum.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>1981: Ein Feld voller Versprechen</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Lodovico Antinori, Bruder von Piero Antinori von Tignanello-Ruhm, suchte Ende der 1970er Jahre nach einem Ort, der die grossen Bordeaux-Cuvées Frankreichs in der Toskana replizieren konnte. Er fand ihn an der toskanischen Küste — in Bolgheri, einem Landstrich, den die Weinwelt damals noch kaum kannte, aber der bereits Sassicaia beherbergte. 1981 pflanzte er die ersten Merlot- und Cabernet-Reben auf der Tenuta dell&#8217;Ornellaia. Er holte einen der grössten Önologen der Welt — André Tchelistcheff, die Legende, die in Napa Valley Weinbau gelehrt hatte wie kein anderer. Tchelistcheff besuchte das Gut, verkostete den Boden, roch die Luft — und nannte das Grundstück &#171;El Dorado.&#187;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Er behielt Recht.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Der erste Jahrgang und der sofortige Ruhm</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">1985 erschien der erste Jahrgang Ornellaia. Die Reaktion der Weinwelt war sofort, überwältigend, eindeutig: Dies war kein gewöhnlicher Wein. Dies war ein Wein, der in Bolgheri eine neue Ära einläutete — strukturierter als Sassicaia, opulenter als Tignanello, mit einer Weichheit und Zugänglichkeit, die man im Bordeaux-Stil selten fand. Robert Parker war begeistert. Jancis Robinson war begeistert. Der Rest der Welt folgte.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Innerhalb weniger Jahre stand Ornellaia auf Weinkarten der besten Restaurants weltweit. Heute ist es auf Platz 5 der meistgesuchten Weine auf wine-searcher.com in ganz Italien — und auf dem Liv-ex Fine Wine Power 100.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Die Frescobaldi-Ära: Kontinuität als Philosophie</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">2005 erwarb die Familie Frescobaldi — eine der ältesten und angesehensten Weindynastien Italiens, seit 700 Jahren in der Toskana — die Mehrheit an Ornellaia. Was folgte, war keine Neuerfindung, sondern eine Vertiefung. Axel Heinz, den Antonio Galloni als &#171;einen der gefragtesten Weinmacher der Welt&#187; bezeichnete, übernahm die Leitung des Weinguts und führte eine radikale Philosophie ein: Jeder Jahrgang wird durch ein einziges Wort definiert — die &#171;Vendemmia d&#8217;Artista.&#187; Dieses Wort wird von einem zeitgenössischen Künstler interpretiert, der ein Werk für die Dauersammlung des Weinguts schafft. 2021 lautet das Wort: &#171;Spontaneità.&#187; Spontaneität — die Freiheit der Natur in einem perfekten Jahr.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Le Volte: Nicht der kleine Bruder — die offene Tür</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Le Volte ist nicht der Zweitwein von Ornellaia — das ist Le Serre Nuove. Le Volte ist der dritte Wein: konzipiert, um sofort zugänglich zu sein, bevor die grossen Weine reif sind. Aber in einem Jahrgang wie 2021, in dem die Qualität der Trauben aussergewöhnlich war, ist Le Volte mehr als das. Es ist die offene Tür zum Ornellaia-Universum — breiter geöffnet als je zuvor, mit einer Fülle und Tiefe, die Galloni dazu brachte, von &#171;einem der reichsten Le Volte, die ich je verkostet habe&#187; zu sprechen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">In einer Magnum ist diese Tür doppelt so weit geöffnet. Und der Raum dahinter ist grösser als erwartet.</p>
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		<title>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2013, Domaine des Tours</title>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:02:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><span style="color: #800000;"><strong>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2013, Domaine des Tours: Der Jahrgang, der Geduld braucht — und belohnt</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">2013 war in der südlichen Rhône kein Jahr für Ungeduldige. Ein kühler, nasser Frühling, ein unbeständiger Sommer, ein langer, später Herbst — ein Jahrgang, der die Weinmacher zur Wahl zwang: früh lesen und sicher gehen, oder warten und hoffen. Emmanuel Reynaud wartete. Er wartete immer. Und was aus diesem Warten entstand, ist ein Domaine des Tours Vaucluse Rouge, der von allen Jahrgängen des Hauses der kälteste, straffste und mineralischste ist — der am wenigsten südlich schmeckt, der am meisten in Richtung Burgund oder nördliche Rhône driftet. Ein Wein für Kenner, die genau das suchen: Spannung statt Wärme, Finesse statt Fülle, Tiefe statt Zugänglichkeit.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><span style="color: #800000;"><strong>Wie schmeckt er?</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Im Glas ein helles, fast zart wirkendes Rubinrot — noch blasser als die warmen Jahrgänge, mit einem Hauch Granat. Die Nase ist komplex und still: rote Kirschen, Sauerkirsche, Granatapfel, frische Kräuter, feuchter Tabak, ein Hauch Unterholz und eine mineralische Tiefe, die sofort an Granit und Kalkstein erinnert. Am Gaumen schlank, präzise und elektrisierend frisch — die Textur ist seidig, aber gespannt wie ein Bogen. Die Tannine sind fein und fest, die Säure lebendig und strukturgebend. Der Abgang ist lang, mineralisch, fast salzig — und entwickelt sich im Glas über Stunden. Mindestens 90 Minuten Dekantieren dringend empfohlen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Trinktemperatur:</strong> 16–17 °C ·
<strong>Trinkfenster:</strong> jetzt bis 2027, optimale Phase heute</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><span style="color: #800000;"><strong>Perfekt für</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Ein durchdachtes, elegantes Abendessen. Seine kühle, straffe Struktur harmoniert wunderbar mit einem Lamm-Gigot mit Kräutern der Provence, einem gegrillten Entrecôte mit Kräuterbutter, einem Ziegenkäse-Soufflé oder einem kräftigen Comté — Gerichte, die Struktur brauchen, um die Struktur des Weins zu ehren.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><span style="color: #800000;"><strong>Die Profis sind sich einig...</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Der Domaine des Tours Vaucluse Rouge 2013 wird von Kennern als einer der intellektuellsten Jahrgänge des Hauses bezeichnet — kühler, strenger und mineralischer als die wärmeren Jahre, mit einer Tiefe und Spannung, die ihn von der Masse abhebt. CellarTracker-Einträge loben seine "erstaunliche Frische und Spannung für die Region" und seine "fast burgundische Mineralität." Für jene, die Reynaud in seiner reinsten, kompromisslosesten Form suchen — das ist er.</p>

<ul class="[li_&#38;]:mb-0 [li_&#38;]:mt-1 [li_&#38;]:gap-1 [&#38;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&#38;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Was ist es?</strong> Der kühlste, straffste und mineralischste Jahrgang des faszinierendsten Landweins Frankreichs — Emmanuel Reynaud im Jahr der Geduld.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Von wo?</strong> IGP Vaucluse, Südliche Rhône, Frankreich.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Trauben?</strong> Grenache, Merlot, Counoise, Cinsault, Syrah — alte Reben, biologisch bewirtschaftet auf schwarzem Sand und Kies.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Schmeckt nach?</strong> Sauerkirsche, Granatapfel, frischen Kräutern, feuchtem Tabak, Granit und Salzigkeit.</li>
 	<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Bewertung?</strong> Kritischer Geheimtipp — gelobt für "fast burgundische Mineralität und elektrisierenden Abgang."</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2013, Domaine des Tours</span></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Der schwierige Jahrgang: Warum 2013 das ehrlichste Jahr von Domaine des Tours ist</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">In der Weinwelt gibt es einfache Jahrgänge und schwierige Jahrgänge. Die einfachen machen jeden Winzer gut aussehen — Wärme, Reife, Konzentration, Applaus. Die schwierigen sortieren aus. Sie trennen die Weinmacher von den Weinbauern, die Geduld von der Ungeduld, die Überzeugung von der Anpassung.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">2013 war ein schwieriger Jahrgang. Und Domaine des Tours 2013 ist vielleicht der ehrlichste Wein, den Emmanuel Reynaud je gemacht hat.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Ein Jahr gegen den Strom</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Der Frühling 2013 in der Provence war kalt und nass. Die Blüte war unregelmässig. Der Sommer war launisch — warm, dann kalt, dann wieder warm. Viele Winzer im Süden lasen früh, um das Schlimmste zu vermeiden. Reynaud nicht. Er wartete auf den Herbst — auf jene späten Oktober-Wochen, in denen das Wetter endlich aufklarte und die Trauben die letzte Reife fanden, die sie brauchten.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Das Resultat: Trauben mit ungewöhnlich hoher Säure, weniger Konzentration als in warmen Jahren, aber einer Mineralität und Frische, die den Weinen eine Spannung gaben, die in der südlichen Rhône schlicht selten ist. Es ist kein Wein, den man sofort liebt. Es ist ein Wein, den man versteht — und dann nicht mehr loslässt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Was &#171;natürliche Säure&#187; bedeutet</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Im Zeitalter des Klimawandels ist natürliche Säure in Südfrankreich ein rares Gut. Die meisten modernen Weine aus dem Vaucluse oder den Côtes du Rhône werden mit zugekaufter Weinsäure aufgesäuert — eine legale, weit verbreitete Praxis, die technisch sauber ist und trotzdem etwas Grundlegendes verfehlt. Die Säure muss aus der Traube kommen. Aus der Rebe. Aus dem Jahrgang.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Im 2013er Domaine des Tours kommt sie genau daher. Und das spürt man. Der Wein hat eine Spannung, eine Lebendigkeit, eine Präzision am Gaumen, die sich nicht kaufen lässt. Man kann sie nur wachsen lassen — oder warten, bis sie da ist.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Reynaud wartete.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal"><strong>Das Paradox des kühlen Jahres im warmen Süden</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Hier liegt das Paradox von 2013: In einem Jahr, das die Weinwelt als schwierig abstempelte, machte Reynaud einen Wein, der in vielen anderen Jahren nicht entstehen kann. Nicht weil er es besonders gut machte — sondern weil er nichts dagegen tat. Er liess die Natur sein, was sie in diesem Jahr war: kühler, spannungsreicher, mineralischer als üblich. Und er wartete, bis sie fertig war.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Das ist die eigentliche Lektion von Domaine des Tours 2013. Nicht &#171;ein guter Wein aus einem schwierigen Jahr.&#187; Sondern: &#171;Ein anderer Wein aus einem anderen Jahr — und das ist keine Entschuldigung, das ist eine Qualität.&#187;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">Wer alle vier Jahrgänge im Angebot kennt — 2013, 2016, 2017, 2018 — trinkt vier verschiedene Versionen derselben Philosophie. Vier verschiedene Antworten auf dieselbe Frage: Was kann Grenache aus Sarrians wirklich sein? Der 2013 gibt die kühlste, strengste und vielleicht nachdenklichste Antwort von allen.</p>
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		<title>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2018, Domaine des Tours</title>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:50:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2018, Domaine des Tours: Das sonnigste Kapitel einer stillen Legende</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">2018 war im südlichen Rhône-Tal ein Jahr der Wärme, der Fülle und der aussergewöhnlichen Reife — einer der grosszügigsten Jahrgänge des Jahrzehnts. Perfekte Bedingungen während der gesamten Vegetationsperiode, ohne die extremen Hitzespitzen, die andere Jahrgänge aus dem Gleichgewicht brachten. Für Emmanuel Reynaud, der auf den kiesigen, sandreichen schwarzen Böden in Sarrians seine alten Grenache-, Merlot-, Counoise-, Cinsault- und Syrah-Reben biologisch bewirtschaftet und so spät wie möglich liest, war es ein Traumjahr — nicht für einen schweren, konzentrierten Wein, sondern für etwas Seltenes: einen vollen, warmen Wein mit dennoch burgundischer Finesse und einem Abgang, der die Sonne des Jahres perfekt konserviert. Der 2018er ist der opulenteste der drei Jahrgänge im Angebot — und der zugänglichste seiner Generation.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Wie schmeckt er?</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Glas ein etwas tieferes Rubinrot als üblich für das Haus — die Wärme des Jahrgangs ist sofort sichtbar. Die Nase ist verführerisch reich: schwarze Kirsche, reife Pflaume, Brombeere, Granatapfel, Veilchen, getrocknete Kräuter der Provence, ein zarter Hauch von Kakao und feuchtem Tabak. Am Gaumen vollmundig, seidig und karessierend — die Tannine sind reif und rund, die Säure frisch genug, um die Fülle zu tragen. Der Abgang ist lang, warm und aromatisch anhaltend. Kein Wein, der wartet oder kämpft — er gibt sich vollständig, sofort, grosszügig. Mindestens 45 Minuten Dekantieren empfohlen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Trinktemperatur:</strong> 16–17 °C ·
<strong>Trinkfenster:</strong> jetzt bis 2026, Höhepunkt heute</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Perfekt für</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein festliches Herbst- oder Winteressen. Die opulente Wärme des 2018ers ruft nach einem geschmorten Rinderbacken mit Oliven und Orangenzeste, einem Wildschweinragout mit Waldpilzen, einer gegrillten Lammkeule oder einem kräftigen, gereiften Käse wie Comté oder Tomme de Savoie.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Die Profis sind sich einig...</strong></span></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Domaine des Tours Vaucluse Rouge 2018 wurde von Wine-Searcher-Kritikern mit 91 Punkten bewertet — identisch mit dem eleganten 2016, aber aus einem völlig anderen Winkel erreicht. Kenner bezeichnen den 2018er als den "perfumiertesten und üppigsten" der jüngsten Jahrgänge — ein Wein, der die volle Wärme des Südens zeigt, ohne je die Eleganz zu verlieren, die das Markenzeichen von Emmanuel Reynaud ist.</p>

<ul class="[li_&#38;]:mb-0 [li_&#38;]:mt-1 [li_&#38;]:gap-1 [&#38;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&#38;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Was ist es?</strong> Der opulenteste und wärmste Jahrgang des faszinierendsten Landweins Frankreichs — aus der Hand von Emmanuel Reynaud, dem Hüter von Château Rayas.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Von wo?</strong> IGP Vaucluse, Südliche Rhône, Frankreich.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Trauben?</strong> Grenache, Merlot, Counoise, Cinsault, Syrah — alte Reben, biologisch bewirtschaftet auf schwarzem Sand und Kies.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Schmeckt nach?</strong> Schwarzer Kirsche, reifer Pflaume, Brombeere, Veilchen, Garrigue und feuchtem Tabak.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Bewertung?</strong> 91/100 Wine-Searcher Kritikerdurchschnitt.</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2018, Domaine des Tours</span></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Zeit als Zutat: Warum Reynaud wartet, wenn alle anderen drängen</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In der modernen Weinwelt ist Zeit Geld. Wein, der länger im Keller des Winzers liegt, ist Wein, der nicht verkauft wird, nicht bezahlt wird, nicht existiert. Die wirtschaftliche Logik ist unerbittlich: Wein wird so schnell wie möglich auf den Markt gebracht, sobald das Gesetz es erlaubt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Emmanuel Reynaud interessiert das wenig.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Weine von Château des Tours und Domaine des Tours werden routinemässig erst fast ein Jahrzehnt nach der Ernte freigegeben. Nicht weil die Lagerung teuer ist. Nicht weil der Markt es verlangt. Sondern weil Reynaud findet, dass der Wein noch nicht bereit ist. Und weil er niemanden fragt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Der Zähler des Winzers ist nicht der Zähler des Marktes</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Als der 2018er Domaine des Tours erschien, fragte niemand Reynaud, wann er bereit sei. Er entschied es selbst — still, diskret, ohne Ankündigung. Der Wein verliess den Keller, als er verliess — nicht einen Tag früher. Das ist keine Attitüde. Das ist eine Überzeugung, die tief in der Geschichte des Gutes verwurzelt ist.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Familie Reynaud kaufte die 40 Hektar in Sarrians im Jahr 1935. Das alte Maison — flankiert von zwei markanten Türmen, daher &#171;Des Tours&#187; — hat seitdem vier Generationen beherbergt. Emmanuel übernahm von seinem Vater Bernard, dem Bruder des legendären Jacques. Er wuchs auf diesen Weinbergen auf, kannte jeden Stein, jede Rebe, jede Ecke des Kellers. Geduld war keine Tugend, die er lernen musste. Sie war einfach die Luft, die er atmete.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Ohne Temperaturkontrolle. Ohne Eile. Ohne Kompromiss.</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Weine fermentieren spontan mit natürlichen Hefen — oft über ein Jahr lang, langsam und kühl in den unterirdischen Betontanks. Kein Temperaturmanagement. Kein Druck. Der CO2-Schleier der Fermentation schützt den Wein natürlich. Dann kommen die alten Fässer, verschiedene Grössen, kein neues Holz für die roten Grundweine. Kein Schönen. Keine Filtration.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das Resultat ist jedes Mal das gleiche Wunder: ein Wein, der aussieht wie wenig und schmeckt wie viel. Der seine Herkunft verrät, aber nicht seine Rezeptur. Der im Glas lebt — und nicht im Marketingmaterial.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der 2018er ist das perfekte Beispiel für das, was passiert, wenn ein aussergewöhnliches Jahr auf einen aussergewöhnlichen Winzer trifft, der die Zeit nicht als Feind betrachtet, sondern als letzten Zutat.</p>
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		<title>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2017, Domaine des Tours</title>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:24:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2017, Domaine des Tours: Die Wärme eines aussergewöhnlichen Jahres</strong></span></p>

</div>
</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">2017 war im südlichen Rhône-Tal ein Jahr der Kontraste und der Überraschungen. Verheerende Frühlingsfrosts dezimierte Erträge in ganz Frankreich — aber in Sarrians, auf den gut exponierten, kiesbedeckten Böden von Emmanuel Reynauds Domaine des Tours, blieb der Schaden begrenzt. Was folgte, war ein langer, warmer Sommer mit perfekter Reife — wärmer und direkter als der kühle, spannungsreiche 2016, aber mit dem unverwechselbaren Reynaud-Fingabdruck: Finesse wo andere Kraft machen, Eleganz wo andere Fülle anstreben. Grenache, Merlot, Counoise, Cinsault, Syrah — auf Kies- und Tonkalzit-Böden in Sarrians, biologisch bewirtschaftet, spät gelesen. Ein Wein, der vom ersten Schluck an verführt.</p>

</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Wie schmeckt er?</strong></span></p>

</div>
</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Glas ein klares, helles Rubinrot — typisch Reynaud. Die Nase ist offen und einladend: rote Früchte, Kirsche, Johannisbeere, Granatapfel, zarte Garrigue, ein Hauch Lakritz und schwarzem Pfeffer. Am Gaumen rund, weich und karessierend — die Wärme des Jahrgangs 2017 gibt dem Wein eine unmittelbare Zugänglichkeit und eine fast samtige Textur, die ihn bereits heute vollständig genussreif macht. Feine, vollständig integrierte Tannine, frische Säure, langer aromatischer Abgang. Im Vergleich zum etwas strengeren 2016 ist der 2017 der offenere, geselligere Bruder — ohne dabei an Tiefe zu verlieren.</p>

</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Trinktemperatur:</strong> 16–17 °C ·
<strong>Trinkfenster:</strong> jetzt bis 2025, optimale Phase heute</p>

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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Perfekt für</strong></span></p>

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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein entspanntes Abendessen mit guten Freunden. Sein offenes, fruchtbetontes Profil harmoniert wunderbar mit einem Poulet rôti aux herbes, einem Ziegenragout mit Gemüse, einer gegrillten Lammkeule oder einem würzigen, cremigen Käse wie Reblochon oder Banon.</p>

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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Die Profis sind sich einig...</strong></span></p>

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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Domaine des Tours Vaucluse Rouge wird von Wine-Searcher-Kritikern im Durchschnitt mit 89 bis 91 Punkten bewertet — konstant bemerkenswert für einen Landwein aus der Hand eines der angesehensten Winzer Frankreichs. Kenner weltweit beschreiben den Wein als den faszinierendsten Einstieg in das Reynaud-Universum: zugänglich, komplex, unvergesslich — und zu einem Preis, der angesichts der Herkunft schlicht nicht fair ist.</p>

</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<ul class="[li_&#38;]:mb-0 [li_&#38;]:mt-1 [li_&#38;]:gap-1 [&#38;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&#38;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Was ist es?</strong> Ein warmer, opulenter Jahrgang des faszinierendsten Landweins Frankreichs — von Emmanuel Reynaud, dem Schöpfer von Château Rayas.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Von wo?</strong> IGP Vaucluse, Südliche Rhône, Frankreich.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Trauben?</strong> Grenache, Merlot, Counoise, Cinsault, Syrah — alte Reben, biologisch bewirtschaftet.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Schmeckt nach?</strong> Kirsche, Johannisbeere, Granatapfel, Garrigue, Lakritz und schwarzem Pfeffer.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Bewertung?</strong> 89/100 Wine-Searcher Kritikerdurchschnitt.</li>
</ul>
</div>
</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2017, Domaine des Tours</span></h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>2016 gegen 2017: Zwei Charaktere, eine Seele</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wenn man zwei Jahrgänge des gleichen Weins im Keller hat — und man hat das seltene Glück, beide zu besitzen — stellt sich immer die gleiche Frage: Welchen öffnet man zuerst? Für den Domaine des Tours Vaucluse Rouge ist die Antwort komplexer und interessanter als man denkt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der 2016 ist der introvertierte Jahrgang. Kühl, präzise, mit einer Spannung und Mineralität, die man eher in einem grossen Burgunder vermutet. Er braucht Zeit — im Glas, in der Karaffe, im Keller. Er ist der Wein für den Abend, der langsam wird, der sich entfaltet, der am nächsten Morgen noch im Gedächtnis ist.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der 2017 ist sein geselliger Bruder. Wärmer, runder, offener — vom ersten Schluck an zugänglich, verführerisch, unmittelbar. Er braucht weniger Zeit. Er kommt auf einen zu, statt zu warten. Er ist der Wein für den Moment, für das spontane Abendessen, für das erste Glas, das gleich das zweite ruft.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Beide kommen aus denselben Händen, denselben Reben, demselben Keller. Und doch erzählen sie verschiedene Geschichten — wie zwei Kapitel desselben Romans, die man unterschiedlich laut liest.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Die Stille als Methode</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Was Reynaud von fast allen anderen Winzern unterscheidet, ist nicht nur seine Philosophie — es ist seine Stille. Er gibt keine Interviews. Er besucht keine Messen. Er veröffentlicht keine Tasting Notes. Er schreibt keine Pressemitteilungen. Der Wein redet. Der Winzer schweigt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In einer Zeit, in der Weinmarketing lauter geworden ist als je zuvor, ist diese Stille radikal. Und sie funktioniert, weil der Wein stark genug ist, um für sich selbst zu sprechen — in jedem Jahrgang, in jeder Flasche, in jedem Glas.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der 2017 ist ein besonders schönes Beispiel dafür. Warm, direkt, verführerisch — und trotzdem mit dieser unverwechselbaren Reynaud-Tiefe, die ihn über alle anderen Landweine seiner Kategorie erhebt. Man trinkt ihn und denkt: Das kann kein anderer. Und man hat Recht.</p>
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		<title>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2016, Domaine des Tours</title>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 11:17:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2016, Domaine des Tours: Das grösste Geheimnis eines bescheidenen Labels</strong></span></p>

</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Emmanuel Reynaud — Hüter von Château Rayas, dem heiligsten Weingut der südlichen Rhône — macht unter dem Label Domaine des Tours einen Wein, der alles auf den Kopf stellt, was man über die Weingeographie Frankreichs zu wissen glaubt. Ein einfaches "Vin de Pays de Vaucluse" — kein Appellation, keine Prestige-Bezeichnung — mit einer Rebsorte, die im Rhône-Tal niemand erwartet: Merlot, umhüllt von Grenache, Counoise, Cinsault und Syrah. Der Jahrgang 2016 war kühl und elegant, mit perfekter Fruchtreife ohne Überschwang — genau das, was Reynauds stille Philosophie braucht. Das Resultat ist ein Wein, der im Blindtest regelmässig für einen Spätburgunder oder einen grossen Pomerol gehalten wird. Und der zu einem Preis kommt, der angesichts seiner Qualität und Herkunft schlicht skandalös ist.</p>

</div>
</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Wie schmeckt er?</strong></span></p>

</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Glas ein helles, transparentes Rubinrot — der unverwechselbare Reynaud-Fingerabdruck. Die Nase ist betörend: reife rote Früchte, Sauerkirsche, Granatapfel, Veilchen, Sandelholz, Garrigue und ein feiner Hauch von feuchtem Tabak und Gewürzen. Am Gaumen seidig, karessierend, mittelkräftig mit einer bemerkenswert frischen Säure und fein polierten Tanninen. Keine Schwere, keine Extraktion — pure, klare Frucht getragen von Finesse. Der Abgang ist lang, aromatisch und mineral. Ein Wein, der sich Stunde um Stunde im Glas entfaltet. Mindestens eine Stunde dekantieren empfohlen.</p>

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</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Trinktemperatur:</strong> 16–17 °C ·
<strong>Trinkfenster:</strong> jetzt bis 2026, optimale Phase</p>

</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Perfekt für</strong></span></p>

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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ein entspanntes, aber elegantes Abendessen. Sein seidiges, fruchtbetontes Profil harmoniert wunderbar mit einem Entrecôte vom Holzfeuer, einem Lamm-Tagine mit Kräutern, gebratener Ente mit Kirschen, oder einem reifen, cremigen Ziegenkäse wie Banon.</p>

</div>
</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><span style="color: #800000;"><strong>Die Profis sind sich einig...</strong></span></p>

</div>
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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Domaine des Tours Vaucluse Rouge 2016 wurde von Wine-Searcher-Kritikern mit 91 Punkten bewertet — bemerkenswert für einen einfachen Landwein. James Suckling schwärmt über spätere Jahrgänge des gleichen Weins: er beschrieb die Qualität als "seidig und karessierend, mit Kirsche, Granatapfel und wilden Kräutern — lebendig und pur, mit einer Reinheit, die im Abgang explodiert." Kenner bezeichnen ihn als einen der besten Werte im gesamten Rhône-Tal — das Einstiegsticket in die Welt von Rayas.</p>

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<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&#38;_&#62;_*]:min-w-0 gap-3">
<ul class="[li_&#38;]:mb-0 [li_&#38;]:mt-1 [li_&#38;]:gap-1 [&#38;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&#38;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3">
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Was ist es?</strong> Der faszinierendste Landwein Frankreichs — ein Vin de Pays aus der Hand des Schöpfers von Château Rayas, der wie ein grosser Burgunder trinkt.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Von wo?</strong> IGP Vaucluse, Südliche Rhône, Frankreich.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Trauben?</strong> Grenache, Merlot, Counoise, Cinsault, Syrah — alte Reben, biologisch bewirtschaftet.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Schmeckt nach?</strong> Sauerkirsche, Granatapfel, Veilchen, Sandelholz, Garrigue und feuchtem Tabak.</li>
 	<li class="whitespace-normal break-words pl-2"><strong>Bewertung?</strong> 91/100 Wine-Searcher Kritikerdurchschnitt.</li>
</ul>
</div>
</div>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Vin de Pays de Vaucluse Rouge 2016, Domaine des Tours</span></h2>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Domaine des Tours: Der Wein ohne Titel — und ohne Ego</strong></p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In der Welt des Weins zählen Namen. Appellationen. Classified Growths. Premier Crus. Grand Crus. Die Hierarchie ist klar, die Regeln sind geschrieben, die Preise folgen artig.</p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Und dann macht Emmanuel Reynaud einen Vin de Pays de Vaucluse — einen Landwein, die bescheidenste Kategorie im französischen Weinsystem — der diese Hierarchie nicht bloss ignoriert, sondern lachend unterläuft.</p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Warum Domaine des Tours kein Appellation hat — und es nicht braucht</strong></p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Domaine des Tours ist ein separates Projekt innerhalb von Château des Tours. Auf denselben 40 Hektar in Sarrians, mit denselben alten Reben, denselben biologischen Methoden, demselben Winzer. Der Unterschied liegt in der Assemblage: Der Domaine des Tours Rouge beinhaltet Merlot — eine Rebsorte, die in keiner Rhône-Appellation erlaubt ist. Also fällt der Wein automatisch auf die Kategorie Vin de Pays zurück. Kein Appellation. Kein Prestige-Label. Kein Problem.</p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Reynaud hätte den Merlot weglassen können. Er hätte einen sauberen Vacqueyras oder Côtes du Rhône produzieren können. Er tat es nicht, weil er glaubt, dass diese Assemblage — mit dem Merlot als strukturgebendem Element, eingebettet in die aromatische Komplexität von Grenache, Counoise und Cinsault — den interessantesten Wein ergibt. Punkt.</p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Die Methode: Ganztraubenvergärung, Beton, Zeit</strong></p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Die Weine von Château des Tours und Domaine des Tours durchlaufen eine Ganztraubenvergärung mit natürlichen Hefen in unterirdischen Betontanks, gefolgt von einer Reifung in einer Kombination aus alten Eichenfässern und Tanks. Kein Schönen. Keine Filtration. Was die Traube gibt, kommt ins Glas.</p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Der Merlot — dieser Fremdkörper im Rhône-Tal — wird zwölf Monate in Barriques mit 30% Neuholz ausgebaut. Nicht um Holzaromen zu geben, sondern um Struktur und Reife zu integrieren. Wenn es funktioniert, ist das Ergebnis etwas, das in der Region kein anderer Produzent macht: ein Wein von burgundischer Finesse aus provenzalischer Sonne.</p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Das Paradox: Ein &#171;kleiner&#187; Wein von ungewöhnlicher Grösse</strong></p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In vielen Jahrgängen schwärmen Kenner, die den Domaine des Tours blind verkosten, für einen grossen Spätburgunder aus der Côte de Nuits. Oder für einen Pomerol. Niemand — wirklich niemand — tippt auf einen Landwein aus dem Vaucluse.</p>
</div>
</div>
<div>
<div class="standard-markdown grid-cols-1 grid [&amp;_&gt;_*]:min-w-0 gap-3">
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Das ist das stille Genie von Emmanuel Reynaud. Er braucht kein Label, keine Appellation, keine Punkte, um zu zeigen, was er kann. Der Wein spricht für sich — leise, klar, unbestreitbar.</p>
</div>
</div>
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		<title>Ornellaia 1996, Tenuta Dell&#8217;Ornellaia</title>
		<link>https://lerouxvins.com/product/ornellaia-1996-tenuta-dellornellaia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 20:59:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong><span style="color: #800000;"> Ornellaia 1996, Tenuta Dell'Ornellaia - </span></strong>Ornellaia ist einer der Gründerväter der "Super-Toskaner"-Bewegung. Geboren in der Küstenregion von Bolgheri, bewies dieser Wein, dass Italien Bordeaux-Blends produzieren kann, die mit den grössten Weingütern der Welt konkurrieren. Der Jahrgang 1996 ist der Traum eines jeden Klassikers. Obwohl er oft vom wärmeren und auffälligeren 1997er überschattet wird, bot 1996 eine kühlere, längere Vegetationsperiode. Dies führte zu einem Wein von tiefer Eleganz, fester Struktur und unglaublicher Langlebigkeit. Jetzt vollständig gereift, ist er ein grossartiges Stück italienischer Weingeschichte.
<h3 data-path-to-node="13"><span style="color: #800000;">Wie schmeckt er?</span></h3>
<p data-path-to-node="14">Er fliesst in einem tiefen, reifen Granatrot mit ziegelfarbenem Rand ins Glas. Die Nase ist ein komplexes, vollständig entwickeltes Bukett aus getrockneten Schwarzkirschen, Zedernholz, altem Leder, süssem Tabak und zerkleinertem Graphit. Am Gaumen hat sich die jugendliche Frucht anmutig in herzhafte, tertiäre Aromen verwandelt. Er ist mittel- bis vollmundig, mit Tanninen, die zu einer seidigen Textur geschmolzen sind, angetrieben von einer vibrierenden Säure, die den Wein trotz seines Alters unglaublich frisch hält. Der Abgang ist lang, erdig und aristokratisch.</p>

<h3 data-path-to-node="15"><span style="color: #800000;">Perfekt für</span></h3>
<p data-path-to-node="16">Eine Meilenstein-Feier oder ein intimes Abendessen mit anderen Weinliebhabern. Er passt wunderbar zu gebratenem Fleisch, insbesondere zu einem klassischen Bistecca alla Fiorentina, Wildschweinragout oder gereiftem Pecorino-Käse.</p>

<h3 data-path-to-node="17"><span style="color: #800000;">Die Profis sind sich einig...</span></h3>
<p data-path-to-node="18">Kritiker loben den 1996er seit langem für seinen "Bordeaux-ähnlichen" Charakter und sein festes Rückgrat. Rezensionen heben seine <b data-path-to-node="18" data-index-in-node="130">"klassische Struktur,"</b> <b data-path-to-node="18" data-index-in-node="153">"aristokratische Eleganz"</b> und <b data-path-to-node="18" data-index-in-node="183">"von Zeder und Tabak durchzogene Frucht"</b> hervor. Er wird oft als ein Jahrgang zitiert, der Geduld belohnte und nach Jahrzehnten im Keller endlich seinen glorreichen Höhepunkt erreicht hat.</p>

<ul data-path-to-node="19">
 	<li>
<p data-path-to-node="19,0,0"><b data-path-to-node="19,0,0" data-index-in-node="0">Was ist es?</b> Ein vollständig gereifter, legendärer Super-Toskaner aus einem klassischen Jahrgang.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="19,1,0"><b data-path-to-node="19,1,0" data-index-in-node="0">Von wo?</b> Bolgheri (Toskana), Italien.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="19,2,0"><b data-path-to-node="19,2,0" data-index-in-node="0">Trauben?</b> Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="19,3,0"><b data-path-to-node="19,3,0" data-index-in-node="0">Schmeckt nach?</b> Getrockneter Kirsche, Zeder, süssem Tabak, altem Leder und Graphit.</p>
</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;"> Ornellaia 1996, Tenuta Dell&#8217;Ornellaia</span></h2>
<h3 data-path-to-node="7"><b data-path-to-node="7" data-index-in-node="0">Tenuta dell&#8217;Ornellaia: Der Super-Toskaner-Traum</b></h3>
<p data-path-to-node="8">In den frühen 1980er Jahren war die Küstenregion Bolgheri in der Toskana weitgehend eine sumpfige, vergessene Landschaft, die nur für Pfirsiche und Erdbeeren bekannt war. Aber Marchese Lodovico Antinori sah etwas anderes. Inspiriert vom Erfolg der Tenuta San Guido (Sassicaia) seines Cousins und seinen eigenen Reisen nach Kalifornien und Bordeaux, gründete er 1981 die Tenuta dell&#8217;Ornellaia. Seine Vision war kühn: klassische Bordeaux-Rebsorten – Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot – an der toskanischen Küste anzupflanzen und Weine zu kreieren, die mit den absolut Besten der Welt konkurrieren können.</p>
<p data-path-to-node="9"><b data-path-to-node="9" data-index-in-node="0">Ein einzigartiges Küsten-Terroir</b> Die Magie von Ornellaia liegt in seiner einzigartigen Geografie. Nahe am Mittelmeer gelegen, profitieren die Weinberge von ständigen kühlenden Meeresbrisen, die die intensive Sommerhitze mildern. Die Böden sind ein komplexes, uraltes Mosaik aus maritimen, alluvialen und vulkanischen Elementen. Diese Vielfalt ermöglicht es, jede Rebsorte genau dort zu pflanzen, wo sie am besten gedeiht. Das Ergebnis ist ein perfektes Gleichgewicht zwischen dem reifen, opulenten Fruchtcharakter der toskanischen Sonne und dem strukturierten, eleganten Rückgrat der Bordeaux-Sorten.</p>
<p data-path-to-node="10"><b data-path-to-node="10" data-index-in-node="0">Das Streben nach Exzellenz</b> Von Anfang an operierte Ornellaia nach einer Philosophie der kompromisslosen Qualität. Das bedeutet strengen Rebschnitt, gepflegte Weinberge und eine blockweise Ernte erst dann, wenn die Trauben die perfekte phenolische Reife erreicht haben. Heute befindet sich das Weingut im Besitz der Familie Frescobaldi, einer weiteren legendären toskanischen Weindynastie, die Lodovicos ursprüngliche Vision eisern beschützt hat. Ornellaia ist nicht nur ein Weingut; es ist ein Zeugnis menschlicher Intuition und der absolute Höhepunkt der Super-Toskaner-Bewegung.</p>
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		<title>Bianco Rovere Merlot Bianco 2023, Brivio, Magnum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 11:13:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p data-path-to-node="12"><span style="color: #800000;"><strong>Bianco Rovere Merlot Bianco 2023, Brivio, Magnum - </strong> </span>Das Tessin ist berühmt für seinen roten Merlot, aber Guido Brivio hat etwas Aussergewöhnliches geschaffen: ein Meisterwerk, indem er rote Merlot-Trauben als Weisswein vinifiziert hat. "Bianco Rovere" bedeutet übersetzt "weisse Eiche", was auf seine luxuriöse Fassgärung hindeutet. Der Jahrgang 2023, präsentiert in einem prächtigen Magnum-Format, ist ein reicher, strukturierter und höchst gastronomischer Wein, der alles in Frage stellt, was Sie über Merlot zu wissen glaubten.</p>

<h3 data-path-to-node="13"><span style="color: #800000;">Wie schmeckt er?</span></h3>
<p data-path-to-node="14">Er fliesst in einem brillanten Goldgelb ins Glas. Die Nase ist intensiv und elegant und bietet ein komplexes Bouquet von weissem Pfirsich, exotischen Früchten und Zitrusblüten, nahtlos integriert mit süssen Gewürzen, Vanille und gerösteten Mandeln aus seiner Zeit in französischen Eichenfässern (Barriques). Am Gaumen ist er vollmundig, cremig und tief strukturiert, bewahrt aber dennoch eine schöne, vibrierende Säure. Der Abgang ist lang, würzig und aussergewöhnlich harmonisch.</p>

<h3 data-path-to-node="15"><span style="color: #800000;">Perfekt für</span></h3>
<p data-path-to-node="16">Gehobene kulinarische Erlebnisse, bei denen Sie normalerweise einen reichen weissen Burgunder einschenken würden. Er ist der ultimative Begleiter zu gebratenem Kalbfleisch, cremigem Pilzrisotto, reichhaltigen Seefischgerichten oder gereiftem Alpenkäse.</p>

<h3 data-path-to-node="17"><span style="color: #800000;">Die Profis sind sich einig...</span></h3>
<p data-path-to-node="18">Kritiker loben den Bianco Rovere konsequent als einen der besten Weissweine der Schweiz. Er wird oft für seine <b data-path-to-node="18" data-index-in-node="111">"cremige Textur"</b> und <b data-path-to-node="18" data-index-in-node="132">"perfekte Holzintegration"</b> gefeiert. Es ist ein Wein, der Kraft mit Finesse verbindet und beweist, dass das Tessiner Terroir weisse Weltklasseweine hervorbringen kann.</p>

<ul data-path-to-node="19">
 	<li>
<p data-path-to-node="19,0,0"><b data-path-to-node="19,0,0" data-index-in-node="0">Was ist es?</b> Ein luxuriöser, im Eichenfass gereifter Weisswein, der vollständig aus roten Merlot-Trauben hergestellt wird.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="19,1,0"><b data-path-to-node="19,1,0" data-index-in-node="0">Von wo?</b> Tessin, Schweiz.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="19,2,0"><b data-path-to-node="19,2,0" data-index-in-node="0">Trauben?</b> 100% Merlot (Blanc de Noirs).</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="19,3,0"><b data-path-to-node="19,3,0" data-index-in-node="0">Schmeckt nach?</b> Weissem Pfirsich, Vanille, gerösteten Mandeln und Zitrusfrüchten.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="19,4,0"><b data-path-to-node="19,4,0" data-index-in-node="0">Format:</b> Magnum (1,5L) - perfekt für die Lagerung und grosse Abendessen.</p>
</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Bianco Rovere Merlot Bianco 2023, Brivio, Magnum</span></h2>
<h3 data-path-to-node="6"><b data-path-to-node="6" data-index-in-node="0">Brivio: Der moderne Architekt des Tessiner Merlot</b></h3>
<p data-path-to-node="7">In der oft von Tradition geprägten Weinwelt der Schweiz ragt Brivio Vini als Leuchtturm für Innovation und kompromisslose Qualität heraus. Gegründet Ende der 1980er Jahre von Guido Brivio, spielte das Weingut eine entscheidende Rolle bei der qualitativen Revolution des Tessiner Weins. Guido Brivio erkannte das enorme Potenzial des südlichsten Kantons der Schweiz und wollte beweisen, dass der Tessiner Merlot mit den grossen Weinen der Welt konkurrieren kann.</p>
<p data-path-to-node="8"><b data-path-to-node="8" data-index-in-node="0">Eine Gemeinschaft des Terroirs</b> Die Philosophie von Brivio beruht auf einer starken Verbindung zur lokalen Gemeinschaft. Anstatt riesige, zusammenhängende eigene Weinberge zu besitzen, arbeitet das Weingut mit einem Netzwerk von zahlreichen Kleinbauern in der Region Mendrisiotto zusammen. Diese engagierten Winzer pflegen ihre winzigen Parzellen mit grösster Sorgfalt. Die Trauben werden dann in die hochmodernen Keller von Brivio gebracht, wo modernste Technologie auf traditionelle Reifung in französischen Eichenfässern trifft. Diese Kombination aus alten Böden und präziser Kellertechnik ist das Geheimnis ihres Erfolgs.</p>
<p data-path-to-node="9"><b data-path-to-node="9" data-index-in-node="0">Der moderne Massstab</b> Heute steht der Name Brivio als Synonym für modernen, eleganten und strukturierten Tessiner Wein. Ob es sich um den bahnbrechenden weissen Merlot &#171;Bianco Rovere&#187; oder den prestigeträchtigen Rotwein &#171;Riflessi d&#8217;Epoca&#187; handelt, jede Flasche ist ein Ausdruck tiefen Respekts für das Terroir. Das Weingut hat die Wahrnehmung der Schweizer Weine auf der internationalen Bühne nachhaltig geprägt und zeigt, dass visionäres Denken wahre Meisterwerke hervorbringen kann.</p>
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		<title>Château Hosanna 1999</title>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 17:19:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong><span style="color: #800000;">Château Hosanna 1999 - </span></strong>Diese Flasche repräsentiert einen bedeutenden Moment in der Geschichte von Pomerol: 1999 war der allererste Jahrgang von "Château Hosanna". Kreiert vom legendären Christian Moueix (dem Eigentümer von Pétrus) aus den besten Parzellen des ehemaligen Château Certan-Giraud, wurde dieser Wein vom ersten Tag an als Superstar konzipiert. Er liegt direkt neben Pétrus und Lafleur auf einigen der besten roten Lehm- und Kiesböden der Welt. Dieser Debütjahrgang ist nun voll ausgereift und bietet die seltene Gelegenheit, die Geburt einer Ikone zu verkosten.
<h3 data-path-to-node="16"><span style="color: #800000;">Wie schmeckt er?</span></h3>
<p data-path-to-node="17">Das ist klassischer, gereifter Pomerol in Bestform. Er hat seine jugendliche Frucht abgelegt, um eine komplexe, würzige Seele zu offenbaren. Erwarten Sie eine dekadente Nase von schwarzen Trüffeln, Waldboden, Zeder und süssen Trockenpflaumen, mit einem Hauch von dunkler Schokolade. Am Gaumen ist er unglaublich weich und seidig. Die Tannine sind vollständig geschmolzen und hinterlassen eine Textur wie Kaschmir. Es ist kein lauter Wein, sondern ein sanfter, eleganter und anhaltender Tropfen, der von seinem edlen Terroir erzählt.</p>

<h3 data-path-to-node="18"><span style="color: #800000;">Perfekt für</span></h3>
<p data-path-to-node="19">Eine ruhige, anerkennende Verkostung mit engen Freunden, die die Geschichte von Bordeaux verstehen. Er passt wunderbar zu einfachen, hochwertigen Gerichten wie gebratener Taube, Pilzen auf Toast oder einer Trüffelpasta.</p>

<h3 data-path-to-node="20"><span style="color: #800000;">Die Profis sind sich einig...</span></h3>
<p data-path-to-node="21">Kritiker erkannten das Potenzial dieses Weinguts sofort. Bei der Veröffentlichung nannte Robert Parker ihn <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="107">"einen Star des Jahrgangs"</b> und lobte seinen <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="151">"reichen, konzentrierten"</b> Stil und Noten von <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="196">"Mokka, Karamell und Schwarzkirschmarmelade".</b> Heute wird er für seine Eleganz und die gelungene Integration seines hohen Cabernet Franc-Anteils (30%) gefeiert, der ihm einen blumigen, würzigen Auftrieb verleiht, ähnlich wie bei Cheval Blanc.</p>

<ul data-path-to-node="22">
 	<li>
<p data-path-to-node="22,0,0"><b data-path-to-node="22,0,0" data-index-in-node="0">Was ist es?</b> Der allererste Jahrgang dieses "Petrus-Nachbarn", kreiert von der Familie Moueix.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,1,0"><b data-path-to-node="22,1,0" data-index-in-node="0">Von wo?</b> Pomerol (Bordeaux), Frankreich.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,2,0"><b data-path-to-node="22,2,0" data-index-in-node="0">Trauben?</b> 70% Merlot, 30% Cabernet Franc.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,3,0"><b data-path-to-node="22,3,0" data-index-in-node="0">Schmeckt nach?</b> Schwarzen Trüffeln, Trockenpflaumen, dunkler Schokolade, Zeder und Erde.</p>
</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Château Hosanna 1999</span></h2>
<p data-path-to-node="12">In der hart umkämpften Welt von Bordeaux ist es fast unmöglich, über Nacht eine neue &#171;Legende&#187; zu schaffen. Doch genau das hat Christian Moueix – der Mann hinter Château Pétrus – mit Château Hosanna getan.</p>
<p data-path-to-node="13">Die Geschichte beginnt im Jahr 1999. <span class="citation-34 citation-end-34">Die Familie Moueix kaufte das historische Château Certan-Giraud, ein Anwesen auf dem prestigeträchtigen Plateau von Pomerol.</span> Christian Moueix erkannte mit seinem unglaublichen Blick für Terroir, dass das Weingut eigentlich aus zwei verschiedenen Weinbergen bestand, die als einer getarnt waren. Er verkaufte die weniger guten Parzellen und behielt nur das &#171;Herz&#187;: ein kleines, juwelenartiges Grundstück mit alten Reben, das direkt zwischen Château Pétrus, Château Lafleur und Vieux Château Certan liegt.</p>
<p data-path-to-node="14">Er benannte dieses erstklassige Grundstück um in <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="49">Château Hosanna</b>.</p>
<p data-path-to-node="15">Das Terroir hier ist wohl das beste der Welt für Merlot und Cabernet Franc. Es weist denselben blauen Lehm auf, der bei Pétrus zu finden ist (der Kraft und Tiefe verleiht), gemischt mit dem roten Kies von Lafleur (der Eleganz und Aromatik verleiht). Aber die Geheimwaffe von Hosanna ist sein grossartiger Cabernet Franc von alten Reben. Diese Reben, von denen einige bis in die 1950er Jahre zurückreichen, verleihen dem Wein eine ausgeprägte blumige Komplexität und Finesse, die oft Vergleiche mit dem legendären Château Cheval Blanc hervorruft.</p>
<p data-path-to-node="16"><span class="citation-33 citation-end-33">Heute wird Hosanna oft als das &#171;weibliche&#187; Gegenstück zum &#171;männlichen&#187; Château Trotanoy (ein weiteres Moueix-Anwesen) bezeichnet.</span> Es ist ein Wein von Anmut, seidiger Textur und tiefer Gründigkeit, der beweist, dass der Name zwar jung sein mag, die Seele des Weinbergs aber uralt und edel ist.</p>
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		<title>Tenuta di Trinoro 2019, 1,5 L Magnum</title>
		<link>https://lerouxvins.com/product/tenuta-di-trinoro-2019-15-l-magnum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 17:19:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<span style="color: #800000;"><strong>Tenuta di Trinoro 2019, 1,5 L Magnum - </strong></span>Dies ist einer der exotischsten und begehrtesten Kultweine in ganz Italien. Kreiert vom verstorbenen, visionären Andrea Franchetti im abgelegenen Val d'Orcia, ist Tenuta di Trinoro ein Bordeaux-Blend, der wie nichts anderes auf der Welt schmeckt. Der Jahrgang 2019 ist spektakulär – ein Jahr der perfekten Balance, das es Franchetti ermöglichte, einen Wein von immenser Kraft und überraschender Frische zu keltern. Präsentiert im seltenen Magnum-Format in der Originalholzkiste, ist dies der Heilige Gral für Sammler, geschaffen für die Ewigkeit.
<h3 data-path-to-node="16"><span style="color: #800000;">Wie schmeckt er?</span></h3>
<p data-path-to-node="17">Dieser Wein ist eine sensorische Explosion. Er ist unglaublich konzentriert und reichhaltig, aber niemals schwer. Die Nase ist ein komplexes, exotisches Parfüm von Heidelbeermarmelade, Cassis, Weihrauch, Graphit und Minze. Am Gaumen glänzt der hohe Anteil an Cabernet Franc (60%), der eine seidige, samtige Textur und tiefe, würzige Noten bietet. Er füllt den Mund mit Schichten von dunklen Früchten und zerkleinertem Gestein und endet mit einer langen, vibrierenden Energie, die das Kennzeichen dieses wilden, hochgelegenen Terroirs ist.</p>

<h3 data-path-to-node="18"><span style="color: #800000;">Perfekt für</span></h3>
<p data-path-to-node="19">Das ultimative Geschenk für einen ernsthaften Weininvestor oder das Herzstück einer dekadenten Dinnerparty. Dieser Wein verlangt nach reichhaltigem Essen: denken Sie an gebratene Lammkeule mit Rosmarin, Wildschweinragout oder Trüffel.</p>

<h3 data-path-to-node="20"><span style="color: #800000;">Die Profis sind sich einig...</span></h3>
<p data-path-to-node="21">Kritiker haben den 2019er mit Lob überschüttet und ihn als eine der besten Leistungen des Weinguts anerkannt. Sie heben konsequent seine <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="137">"Opulenz"</b> und <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="151">"strukturelle Grandezza"</b> hervor. Rezensenten beschreiben ein <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="212">"Kaleidoskop von Aromen"</b>, das von blauen Blumen bis zu exotischen Gewürzen reicht, und stellen fest, dass das Magnum-Format diesem <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="343">"massiven, aber eleganten"</b> Wein erlauben wird, 30 Jahre oder länger anmutig zu reifen.</p>

<ul data-path-to-node="22">
 	<li>
<p data-path-to-node="22,0,0"><b data-path-to-node="22,0,0" data-index-in-node="0">Was ist es?</b> Ein exotischer Super Tuscan mit Kultstatus von einem legendären Winzer.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,1,0"><b data-path-to-node="22,1,0" data-index-in-node="0">Von wo?</b> Val d'Orcia (Toskana), Italien.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,2,0"><b data-path-to-node="22,2,0" data-index-in-node="0">Trauben?</b> 60% Cabernet Franc, 40% Merlot.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,3,0"><b data-path-to-node="22,3,0" data-index-in-node="0">Schmeckt nach?</b> Heidelbeermarmelade, Weihrauch, Graphit, Minze und exotischen Gewürzen.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,4,0"><b data-path-to-node="22,4,0" data-index-in-node="0">Format:</b> 1,5 Liter (Magnum) in Originalholzkiste (OHK).</p>
</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tenuta di Trinoro 2019, 1,5 L Magnum</h2>
<p data-path-to-node="11">Wenn man durch die Toskana nach Süden fährt, vorbei an den gepflegten Hügeln des Chianti und Montalcino, erreicht man schliesslich einen Ort, der sich wie das Ende der Welt anfühlt. Dies ist das Val d&#8217;Orcia – eine wilde, mondähnliche Landschaft aus blauem Lehm und bröckelndem Kalkstein. Jahrhundertelang war dies Schafland, ohne Weinberge. Bis Andrea Franchetti ankam.</p>
<p data-path-to-node="12"><span class="citation-11 citation-end-11">Franchetti, der 2021 verstarb, war einer der wahren Exzentriker und Visionäre der Weinwelt.</span> Verwandt mit der Familie Rothschild und dem Künstler Cy Twombly, führte er ein Bohème-Leben, bevor er in den 1990er Jahren beschloss, in diesem abgelegenen &#171;Niemandsland&#187; einen Weinberg anzulegen. Jeder hielt ihn für verrückt. Das Klima war extrem, die Isolation total.</p>
<p data-path-to-node="13">Aber Franchetti sah etwas, das niemand sonst sah. Er sah Ähnlichkeiten mit den grossen Böden von Saint-Émilion. <span class="citation-10 citation-end-10">Er pflanzte Bordeaux-Sorten – Cabernet Franc, Merlot, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot – in unglaublich hoher Dichte und zwang die Reben, ums Überleben zu kämpfen.</span> Seine Philosophie war einfach, aber brutal: sehr niedrige Erträge und extreme Reife. Er erntete oft Wochen später als seine Nachbarn und wartete darauf, dass die Trauben leicht schrumpften und ihren Zucker und ihre Aromen konzentrierten.</p>
<p data-path-to-node="14">Das Ergebnis war eine Sensation über Nacht. <span class="citation-9 citation-end-9">Tenuta di Trinoro wurde sofort zu einem Kultklassiker und bewies, dass diese wilde Ecke der Toskana Weine von schockierender Kraft, exotischem Parfüm und Langlebigkeit hervorbringen kann.</span> Heute steht das Weingut als einsames, prächtiges Denkmal für die kühne Vision eines Mannes, dort einen Grand Cru zu schaffen, wo einst nur Wildnis war.</p>
<div class="source-inline-chip-container ng-star-inserted"></div>
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		<item>
		<title>Siepi 2018, Castello di Fonterutoli (Mazzei), 3L Doppelmagnum</title>
		<link>https://lerouxvins.com/product/siepi-2018-castello-di-fonterutoli-mazzei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[loupleroux]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 20:12:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong><span style="color: #800000;">Siepi 2018, Castello di Fonterutoli (Mazzei), 3L Doppelmagnum - </span></strong>Dies ist einer der historischsten und gefeiertsten Super Tuscans, die es gibt, und wird oft als einer der "50 Weine, die Italien veränderten" zitiert. Produziert von der Familie Marchesi Mazzei, die das Weingut seit 1435 besitzt, ist Siepi eine perfekte 50/50-Hochzeit von Sangiovese und Merlot. In dieser massiven 3-Liter-Doppelmagnum haben Sie einen Sammlertraum, der mühelos jahrzehntelang reifen wird und die Eleganz des frischen Jahrgangs 2018 in grossem Massstab präsentiert.
<h3 data-path-to-node="16"><span style="color: #800000;">Wie schmeckt er?</span></h3>
<p data-path-to-node="17">Dieser Wein definiert Balance. Der Merlot sorgt für eine üppige, samtige Textur und tiefe Noten von dunkler Schokolade und Pflaume, während der Sangiovese ein lebendiges Rückgrat aus frischer Säure, roter Kirsche und erdiger Würze beisteuert. Der Jahrgang 2018 ist besonders raffiniert und bietet eine Nase von zerdrückten Veilchen, Lavendel, Holunderblüte und Zeder. Er ist reich und konzentriert, aber dennoch unglaublich agil und endet mit einer würzigen, mineralischen Komplexität, die das Kennzeichen der felsigen Kalksteinböden von Fonterutoli ist.</p>

<h3 data-path-to-node="18"><span style="color: #800000;">Perfekt für</span></h3>
<p data-path-to-node="19">Das ultimative Herzstück für eine grosse Feier oder ein Festtagsessen. Er ist dazu gemacht, geteilt zu werden. Kombinieren Sie ihn mit Wildschweinragout, einem riesigen gegrillten T-Bone-Steak oder gereiftem Pecorino-Käse.</p>

<h3 data-path-to-node="20"><span style="color: #800000;">Die Profis sind sich einig...</span></h3>
<p data-path-to-node="21">Kritiker liebten die Raffinesse des 2018er Siepi. James Suckling vergab <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="72">97 Punkte</b>, lobte seine <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="95">"Aromen von Brombeeren, Veilchen und Lavendel"</b> und bemerkte, dass er <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="164">"vollmundig, straff und fokussiert"</b> ist, mit <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="209">"feinen Tanninen".</b> Er wird dafür gefeiert, wie nahtlos die beiden Rebsorten miteinander verwoben sind.</p>

<ul data-path-to-node="22">
 	<li>
<p data-path-to-node="22,0,0"><b data-path-to-node="22,0,0" data-index-in-node="0">Was ist es?</b> Eine legendäre 50/50-Mischung aus Sangiovese und Merlot im seltenen Grossformat.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,1,0"><b data-path-to-node="22,1,0" data-index-in-node="0">Von wo?</b> Chianti Classico Zone (Toskana), Italien.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,2,0"><b data-path-to-node="22,2,0" data-index-in-node="0">Trauben?</b> 50% Merlot, 50% Sangiovese.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,3,0"><b data-path-to-node="22,3,0" data-index-in-node="0">Schmeckt nach?</b> Dunkler Schokolade, Schwarzkirsche, Lavendel, Zeder und Erde.</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="22,4,0"><b data-path-to-node="22,4,0" data-index-in-node="0">Format:</b> 3 Liter (Doppelmagnum) - enthält 4 Standardflaschen.</p>
</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="color: #800000;">Siepi 2018, Castello di Fonterutoli (Mazzei), 3L Doppelmagnum</span></h2>
<p data-path-to-node="11">Um die Geschichte des Chianti Classico zu verstehen, muss man die Geschichte der Familie Mazzei verstehen. Seit 1435 – seit 24 Generationen – besitzt und schützt die Familie den Weiler Fonterutoli, der südlich von Castellina in Chianti liegt. Aber ihre Verbindung reicht noch weiter zurück: Es war ein Vorfahre, Ser Lapo Mazzei, der 1398 das allererste bekannte Dokument verfasste, in dem &#171;Chianti-Wein&#187; erwähnt wurde. In vielerlei Hinsicht ist dieses Weingut nicht nur ein Teil der Region; es ist die Wiege der Region.</p>
<p data-path-to-node="12"><b data-path-to-node="12" data-index-in-node="0">Die Steine des Wissens</b> Das Weingut umfasst 650 Hektar, von denen jedoch nur 117 mit Reben bepflanzt sind. Das bestimmende Merkmal dieses Terroirs ist der Boden. Fonterutoli ist berühmt für sein &#171;Alberese&#187;- und &#171;Galestro&#187;-Kalkgestein. Tatsächlich ist der Boden so steinig, dass die Weine oft so beschrieben werden, als seien sie &#171;aus dem Fels gemeisselt&#187;. Diese einzigartige Geologie verleiht dem Sangiovese hier eine ausgeprägte Persönlichkeit: Er ist nicht nur fruchtig, sondern strukturell komplex, mineralisch geprägt und unglaublich elegant. Es ist die Antithese zu den schweren, übermäßig holzbetonten Weinen der Vergangenheit; dies sind Weine voller nervöser Energie und Finesse.</p>
<p data-path-to-node="13"><b data-path-to-node="13" data-index-in-node="0">Die Kathedrale des Weins</b> Während die Geschichte uralt ist, ist die Weinherstellung hochmodern. Die Familie hat vor kurzem einen atemberaubenden neuen Keller enthüllt, der von dem Familienmitglied Agnese Mazzei entworfen wurde. Tief in den Hang hineingegraben, ist er ein architektonisches Meisterwerk, das vollständig auf Schwerkraft setzt. Die Trauben werden niemals gepumpt, was die Schalen verletzen und bittere Tannine freisetzen könnte. Stattdessen fliessen sie natürlich vom Pressplatz hinunter in die Gärtanks und schliesslich in den tief unter der Erde liegenden Fassraum.</p>
<p data-path-to-node="14">Dieser Keller repräsentiert die Philosophie der Familie Mazzei: ein tiefer Respekt vor der Tradition, angetrieben von moderner Intelligenz. Von ihrem Flaggschiff &#171;Siepi&#187; bis zu ihrem Chianti Classico Gran Selezione ist jede Flasche von Castello di Fonterutoli ein Zeugnis von fast sechs Jahrhunderten Hingabe an eine der edelsten Landschaften Italiens.</p>
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