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Dom Perignon · Champagner

Champagne Brut, Dom Pérignon 2013

CHF 240.00

Champagne Brut 2013, Dom Pérignon: Das letzte Erntefest des Oktober

Der Jahrgang 2013 wird in einigen Kreisen als «der letzte Jahrgang vor dem Klimawandel» bezeichnet — ein Wendepunkt in der Geschichte des Champagnes. Nach einem kalten, nassen Winter und einem verregneten Frühling rettete ein aussergewöhnlich heisser, sonniger Sommer den Jahrgang — und machte ihn zu etwas Besonderem. 2013 war die letzte Oktober-Ernte in der Region, und die lange Hangzeit der Trauben übersetzte sich in eine brillante Komplexität — die Geduld der Natur als Weinmacher. Vinous bezeichnet 2013 als den besten Champagner-Jahrgang des Jahrzehnts, und Dom Pérignon hat daraus eine Flasche geschaffen, die Kritiker weltweit in Ehrfurcht versetzt hat.

Wie schmeckt er?

Im Glas präsentiert er ein leuchtendes, blasses Gold mit feinstem, anhaltendem Mousseux. Die Nase offenbart ein zartes Bukett mit Noten von Eukalyptus, Minze, Vetiver, Mirabellenpflaume, Aprikose und Orangenblüte. Am Gaumen folgen Aromen von Zitrus, pflanzlichen Facetten, Gewürzen und einem Hauch von Salz. Chef de Cave Vincent Chaperon verwendet das französische Wort «épure» um diesen Wein zu beschreiben: vom Angriff bis zum Abgang eine einfache und präzise Linie — wie in einer klassischen Marmorskulptur. Die Textur ist seidig-cremig, die Säure lebendig und präzise. Ein Champagner, der gleichzeitig zugänglich und tiefgründig ist — eine Seltenheit.

Trinktemperatur: 8–10 °C ·
Trinkfenster: jetzt bis 2037+, optimale Phase

Perfekt für

Ein aussergewöhnliches Feierlichkeitserlebnis. Sein elegantes, präzises Profil harmoniert wunderbar mit einem klassischen Hummer Thermidor, Saint-Jacques-Muscheln mit Trüffelbutter, einem feinen Sashimi oder einem reifen Comté — aber er ist ebenso unvergesslich als Aperitif pur, wenn der Anlass es verdient.

Die Profis sind sich einig…

James Suckling vergab 98 Punkte und bezeichnete ihn als «getrieben und ernsthaft — so schlank und sophisticated. Elegant. Doch lang und kraftvoll, mit scharfer Mineralität.» Der Wine Spectator vergab 96 Punkte für seine «kristalline Struktur» und den «harmonischen, cremigen Abgang.» Der Wine Advocate vergab 95 Punkte und nannte ihn «einen wunderschönen Wein, geprägt von der langen, kühlen Vegetationsperiode.» Decanter bezeichnete ihn als «einen der besten Dom Pérignon der letzten Zeit.»

  • Was ist es? Der grösste Champagner-Jahrgang des Jahrzehnts, laut Vinous — und möglicherweise das letzte grosse Beispiel des klassischen, kühlen Champagner-Stils.
  • Von wo? Champagne, Frankreich (AOC) — ausschliesslich aus den 17 Grands Crus und dem Premier Cru Hautvillers.
  • Trauben? 51% Chardonnay, 49% Pinot Noir.
  • Schmeckt nach? Aprikose, Zitrus, Orangenblüte, geröstetem Brioche, Kreide und Mineralik.
  • Bewertung? 98/100 James Suckling · 96/100 Wine Spectator · 95/100 Wine Advocate · 95–98/100 Essi Avellan MW.

1 vorrätig

Was
Schaumweine
Woher
Champagner, Frankreich
Rebsorten
Chardonnay, Spätburgunder
Format
0.75 L

Die Geschichte

Champagne Brut, Dom Pérignon 2013 ( ohne Box )

Dom Pérignon: Der Mönch, der Sterne trinken liess

Es gibt Champagnermarken. Und dann gibt es Dom Pérignon — nicht nur eine Marke, sondern eine Idee, ein Versprechen, fast eine Religion des Genusses. Eine Geschichte, die vor über 350 Jahren begann, und die heute aktueller ist denn je.

Das Jahr 1668. Ein junger Benediktinermönch namens Pierre Pérignon wird zum Kellermeister der Abtei Hautvillers ernannt, hoch über dem Marne-Tal im Herzen der Champagne. Er ist 28 Jahre alt und fast blind — aber er riecht und schmeckt wie kein anderer.

In den nächsten vier Jahrzehnten verändert dieser Mann den Weinbau für immer.

Der Mönch und die Sterne

Pater Dom Pérignon entwickelte Methoden, die bis heute die Grundlage des Champagners bilden: die präzise Assemblage verschiedener Rebsorten und Lagen zu einem harmonischen Ganzen, die Verwendung dickerer Flaschen aus englischem Glas, der Korkverschluss statt des damals üblichen Wachsstopfens. Er verstand, dass Champagner keine zufällige Erscheinung war, sondern ein präziser, geplanter Akt der Schöpfung.

Als er das erste Mal die Bläschen in seinem Glas sah — das Ergebnis einer unerwarteten zweiten Gärung — rief er angeblich seinen Mitbrüdern zu: «Kommt schnell, ich trinke Sterne!» Ob die Geschichte wahr ist oder nicht, spielt keine Rolle. Sie ist zu wahr, um nicht wahr zu sein.

Das Konzept: Nur in Ausnahmejahren

Dom Pérignon wird nicht jedes Jahr produziert. Das ist der erste, entscheidende Unterschied zu fast allen anderen Champagnerhäusern. Wenn das Jahr nicht ausreicht — kein Dom Pérignon. 2014 und 2016 wurden keine Dom Pérignon produziert. Das ist keine Bescheidenheit. Das ist Obsession.

Jeder Dom Pérignon reift mindestens acht Jahre in den Kellern, bevor er auf den Markt kommt. Nicht weil es das Gesetz verlangt — das Minimum wären 15 Monate. Sondern weil Vincent Chaperon, der aktuelle Chef de Cave, keine Kompromisse kennt.

Die Trois Plénitudes: Wein als lebendiges Wesen

Dom Pérignon glaubt, dass jeder Jahrgang drei Höhepunkte — drei «Plénitudes» — erlebt: das erste Blühen in der Jugend, eine zweite Entfaltung nach einem bis zwei Jahrzehnten, und eine dritte Tiefe nach 30 Jahren und mehr. Es ist eine Philosophie, die den Wein als lebendiges Wesen begreift, das atmet, sich entwickelt, reift — und immer wieder überrascht.

Hautvillers: Der heilige Berg der Champagne

Die Trauben für Dom Pérignon kommen ausschliesslich aus den 17 Grands Crus der Champagne und dem Premier Cru Hautvillers — dem Weinberg, den Dom Pérignon selbst kultivierte. Kein Kauf von ausserhalb dieser Elite. Kein Kompromiss bei der Herkunft. Die Assemblagephilosophie ist radikal: Chaperon beschreibt sie als die Suche nach «Harmonie zwischen der Natur des Jahres und der Signatur von Dom Pérignon.»

2013: Das Vermächtnis zweier Chefs de Cave

Der 2013er markiert einen historischen Moment: Er ist einer der letzten Jahrgänge, die noch von Richard Geoffroy, dem legendären Chef de Cave von 1990 bis 2018, mitgeprägt wurden — und der erste, den sein Nachfolger Vincent Chaperon zur Marktreife brachte. Chaperon bezeichnet die Qualität des 2013ers als «Eleganz — sehr einfach, streichelnd und seidig.» Zwei Visionen, ein Wein. Ein Jahrgang, der Geschichte schreibt.

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