La Petite Sibérie 2017, Domaine du Clos des Fées: Das kälteste Zwei-Hektar-Meisterwerk des Roussillon
In den Bergen nördlich von Perpignan, wo die Tramontane 200 Tage im Jahr über die Hügel fegt, liegt eine Parzelle von zwei Hektar, die einem ehemaligen Grundstücksbesitzer so beschwerlich war, dass er sie aufgab. Zu steil. Zu windig. Zu kalt. Zu schwierig. Hervé Bizeul, ehemaliger Sommelier und Gastronomierkritiker, sah in dieser verlassenen Parzelle etwas anderes: Argilo-calcaire, Schiefer, Glimmerschiefer mit eisenhaltigem Untergrund, 100-jährige Grenache-Reben, die niemand mehr wollte. Er kaufte sie. Nannte die Cuvée La Petite Sibérie 2017 — nach den eiskalten Nordwestwinden, die die Parzelle täglich peitschen. Und schuf daraus einen Wein, der heute das meistgesuchte aus der gesamten Côtes du Roussillon-Appellation ist. Der Jahrgang 2017 — warm, präzise und strukturiert — brachte La Petite Sibérie in ihre glanzvollste Form: tiefgründig, dicht, doch von einer erstaunlichen, fast montanen Frische getragen, die ihresgleichen im Süden Frankreichs sucht.
Wie schmeckt er?
Im Glas ein tiefes, fast undurchdringliches Rubinviolett mit purpurnen Reflexen — Konzentration pur, sichtbar bevor man riecht. Die Nase ist komplex und vielschichtig: reife schwarze Früchte, Brombeere, Cassis, schwarze Kirsche, dann tiefere Töne — Graphit, schwarzer Pfeffer, Lakritz, bitterer Kakao, getrocknete Kräuter, ein Hauch von geräuchertem Fleisch und verbrannter Orange. Am Gaumen imposant, dicht und vollmundig — aber keine Schwere, keine Hitze. Die Tannine sind zahlreich, aber von einer fast handpolierten Feinheit. Eine erstaunliche Frische — fast alpin — hält alles im Gleichgewicht. Der Abgang ist endlos, tief, mineralisch und aromatisch anhaltend. Der Wein schweigt. Und dann explodiert er. Mindestens 2 Stunden Dekantieren empfohlen.
Trinktemperatur: 17–18 °C ·
Trinkfenster: 2025–2038, optimale Phase ab 2026
Perfekt für
Ein grosses, herbstliches Festessen. Sein tiefes, kraftvolles Profil ruft nach einem gebratenen Lammrücken mit Kräutern der Provence, einem langsam geschmorten Wildschweinbraten, einer Joue de bœuf braisée mit schwarzen Oliven, einem Rehfilet mit Grand-Veneur-Sauce — oder einem schwarzen Trüffel, der in der Asche gebacken wurde.
Die Profis sind sich einig…
La Petite Sibérie 2017 erhielt 95 Punkte von Bacchus Magazine und wurde unter die Top 5 der Côtes du Roussillon Villages gewählt. Der Wine-Searcher-Kritikerdurchschnitt liegt bei 95 Punkten über alle Jahrgänge — aussergewöhnlich konstant. La Petite Sibérie ist der meistgesuchte Wein der gesamten Appellation. Kenner beschreiben den 2017er als «eine Naturgewalt — pfeffrig und lebendig, mit Noten von Charcuterie, schwarzen Maulbeeren, Fünfgewürz und verbrannten Orangen.» Robert Parker empfahl das Domaine offiziell.
- Was ist es? Der ikonischste und meistgesuchte Wein des Roussillon — aus einer einzigen 2-Hektar-Parzelle mit 100-jährigen Grenache-Reben auf Schiefer- und Glimmerböden, von einem ehemaligen Sommelier geschaffen, der die Welt des Roussillon neu definierte.
- Von wo? Côtes du Roussillon Villages, Roussillon, Frankreich (AOC).
- Trauben? Ca. 80% Grenache (100-jährige Reben), Syrah, Mourvèdre — auf Argilo-calcaire, Schiefer und Glimmerschiefer mit eisenhaltigem Untergrund, 18 Monate auf der Hefe in Barriques gereift.
- Schmeckt nach? Schwarzen Maulbeeren, Cassis, schwarzer Kirsche, Graphit, schwarzem Pfeffer, Lakritz, bitterem Kakao und geräuchertem Fleisch.
- Bewertung? 95/100 Bacchus Magazine · 95/100 Wine-Searcher Kritikerdurchschnitt · Meistgesuchter Wein der Côtes du Roussillon Villages.
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